Ein Sommertag zwischen duftenden Marillenbäumen

am

Wenn die Wachau nach Marillen duftet

Es gibt Momente, die den Sommer perfekt einfangen. Einer davon ist ein Spaziergang durch die Marillenfelder in der Wachau. Zwischen den voll behangenen Ästen, unter strahlend blauem Himmel und begleitet vom süßen Duft reifer Früchte erlebt man hautnah, warum die Wachauer Marille weit über Österreich hinaus geschätzt wird.

Bei unserem Besuch beim Marillenbauern Tastl konnten wir die Früchte direkt vom Baum verkosten. Frisch gepflückt schmecken die sonnengereiften Marillen besonders aromatisch: süß, saftig und mit jener feinen Fruchtsäure, die sie so unverwechselbar macht.

Die Wachauer Marille – ein besonderes Kulturgut

Die Wachauer Marille ist weit mehr als nur eine Frucht. Sie ist ein echtes Stück österreichisches Kulturerbe. In der malerischen Region zwischen Melk und Krems entlang der Donau wird sie seit Jahrhunderten kultiviert. Das besondere Mikroklima mit warmen Tagen, kühlen Nächten und den fruchtbaren Böden der Wachau schafft ideale Bedingungen für ihr einzigartiges Aroma.

Typische Merkmale der Wachauer Marille:

  • intensive orange-rote Färbung
  • besonders saftiges Fruchtfleisch
  • ausgewogenes Süße-Säure-Verhältnis
  • unverwechselbarer Duft
  • typisch flaumige Schale

Die Erntezeit beginnt meist Ende Juni und dauert bis in den Juli hinein. Beim Familienbetrieb Tastl kann sich die Saison dank verschiedener Sorten sogar bis Ende August erstrecken. Dann verwandeln sich die Obstgärten der Wachau in ein wahres Paradies für Genießer.

Die Wachauer Marille ist ein echter Alleskönner. Ob als Marmelade, Saft, Essig oder frisch vom Baum genascht – sie überzeugt auf jede Weise. Oft schafft sie es gar nicht erst in die Verarbeitung, weil sie schon vorher vernascht wird.

Die Mariandl-Marille – die kleine Schwester der Wachauer

Neben der Wachauer Marille erfreut sich auch die Mariandl-Marille großer Beliebtheit. Sie wurde in Österreich gezüchtet und basiert auf der Wachauer Marille. Man könnte sie als ihre „kleine Schwester“ bezeichnen, denn sie besitzt viele ähnliche Eigenschaften.

Die Mariandl-Marille punktet mit:

  • längerer Erntezeit
  • schöner, gleichmäßiger Optik
  • guter Transportfähigkeit
  • süßem Geschmack mit leichter Säure
  • vielseitiger Verwendung

Sie eignet sich hervorragend für Marmeladen, Mehlspeisen und natürlich für die beliebten Mari

llenknödel.

Was aus Wachauer Marillen alles entsteht

Die Wachauer Marille begeistert nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in zahlreichen Köstlichkeiten:

  • Marillenknödel
  • Marillenmarmelade
  • Marillenkuchen
  • Marillenlikör
  • getrocknete Marillen
  • Essige und feine Delikatessen

Unsere Liebe zur Marille

Weil wir selbst große Marillen-Liebhaber sind, haben wir die Fruchtigkeit dieser besonderen Frucht mit unserem Handwerk verbunden. So entstanden unser fruchtiger Wachauer Marillenessig und unser wertvolles Marillenkernöl – zwei besondere Spezialitäten, die den Geschmack der Wachau auf einzigartige Weise einfangen.

Passend dazu finden Sie auf unserer Website köstliche Rezeptideen mit unserem Marillenkernöl. Noch mehr Inspirationen, darunter auch ein feines Marmeladenrezept, entdecken Sie auf unseren Instagram- und Facebook-Seiten.

Ein Stück Wachau zum Mitnehmen

Zwischen den sc

hwer beladenen Ästen, dem Blick über die Obstgärten und dem Genuss frisch gepflückter Marillen wird schnell klar: Die Wachauer Marille ist weit meh

r als nur eine Frucht. Sie steht für Tradition, Handwerk und die einzigartige Kulturlandschaft der Wachau.

Unser Ausflug beim Wachauer Marillenbauern Tastl war ein besonderes Erlebnis – authentisch, genussvoll und ein wunderbarer Vorgeschmack auf den Sommer.

Tipp:

Wer die Wachau während der Marillensaison besucht, sollte unbedingt einen Marillengarten besichtigen und die Früchte direkt vom Baum kosten. Frischer kann Genuss nicht sein.